Folge dem Weg deines Herzens – aber wie?

Weg des Herzens folgen

Wie lernen wir, auf unser Herz zu hören? Und wie werden wir auf unserem eigenen Weg glücklich? Happiness Entrepreneurin und Transformational Coach Pooja Lankers erklärt, wie wir alte, blockierende Glaubenssätze ablegen und eine neue, positive Überzeugung verinnerlichen können – um mit Freude unseren Herzensweg zu verfolgen.

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber mich haben Sätze wie „Folge deinem Herzen“, „Leb deinen Herzenswunsch“ oder „Sei echt“ jahrelang regelrecht zur Verzweiflung gebracht. Was bedeutet das ganz konkret für mein Leben? Wie kann ich diese Weisheiten umsetzen? Wie lebbar machen? Mir wurde ganz schwindelig dabei. Wo soll ich anfangen? Gibt es eine Roadmap? Wer kann mir hier helfen? Fragen über Fragen. Kennst du das auch?

Letztens kam eine junge, verzweifelte Frau Ende 20 in meine Praxis. Auf den ersten Blick eine Frau, von der sich viele wünschen würden, ihr Leben zu leben: attraktiv, kosmopolitisch, sehr stilvoll, intelligent, strahlende, warme Augen, eine ausdrucksstarke Sprache, sehr erfolgreich in ihrem Beruf und in einer Beziehung mit einem Mann, den sie aufrichtig liebt. Doch ihre Verzweiflung wuchs aus dem Gefühl heraus, nicht wirklich dem Weg ihres Herzens zu folgen. Wann immer sie ihrem Herz folgen wollte, fühlte sie sich blockiert und unfähig, die nächsten Schritte zu gehen. Obwohl sie in ihrem Beruf ganz klar und strukturiert arbeitet und sich ganz einfach organisieren kann. Sie fühlte sich so in die Enge getrieben, dass selbst ihr Körper begann diesen Konflikt in einer Krankheit zu manifestieren – ähnlich einer Mutter, die als CEO hervorragende Leadership-Qualitäten zeigt, aber zu Hause an den Kindern verzweifelt und im Burnout endet.

Das flaue Gefühl, das etwas fehlt

Ich selbst habe eine ähnliche Geschichte hinter mir. Ich wuchs in einer interessanten Konstellation auf: meine Mutter, eine intuitive, lebensfrohe Frau, und mein Vater, der visionäre Unternehmer, der viele Erfolge für sich realisierte. Ich wusste von klein auf, dass ich aus einem bestimmten Grund hier auf der Welt bin. Ich kannte ihn aber nicht und ich traute mich noch nicht mal, mit jemanden darüber zu sprechen. So ging ich erst mal meinen Weg mit Studium, Zeit in Kalifornien, ersten Startup-Gründungen, Reisen, Lieben, Genießen…Doch immer blieb das flaue Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt und etwas fehlte.

Wie es so viele kennen, brauchte ich erst den berühmten „Wake up-Call”, um mich zu trauen, aus bekannten Bahnen auszubrechen. Ich bekam mit Ende 20 als erfolgreiche Entrepreneurin einen Burnout. Panikattacken vor Geschwindigkeit und Bewegung, die mich zum Umdenken zwangen und mir den Mut gaben, mich wirklich auf neue Pfade zu begeben. Ich dachte, ehrlich gesagt, schon vorher, dass ich alles anders mache als meine Eltern und fühlte mich ziemlich hip und toll. Ich war mir überhaupt nicht bewusst, dass ich die ganze Zeit das „alte Programm” im neuen Setting abspielte und im Inneren mein Herz immer lauter protestierte. Aus heutiger Sicht war für mich das Burnout ein sagenhafter Wegweiser, der mich zwang, mich tiefer zu akzeptieren.

Wachbewusstsein und Unterbewusstsein: Überleben oder Glücklich sein

Was passiert bei solchen Zweifeln eigentlich in uns? Unser Bewusstsein besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen: unserem Wachbewusstsein und dem sogenannten Unterbewusstsein. Während Hoffnungen, Wünsche, Ziele und Absichten auf einer bewussten Ebene existieren, laufen all unsere inneren Programme im Unbewussten. Oder wir könnten auch sagen: Es geht ums Überleben oder Glücklich sein. Unser Wachbewusstsein ist nur für Eines zuständig: Überleben. Es läuft also unserem Wachbewusstsein nach alles super und dieser Zustand soll – komme was wolle – aufrechterhalten werden. Ob wir damit glücklich sind oder in Sorgen, Ängsten, innerer Schwere oder in Schlaflosigkeit verfallen, unser Potential oder unseren Sinn des Lebens wirklich leben, ist dabei völlig egal. Das ist einfach nicht die Aufgabe des Wachbewusstseins. So wird es immer wieder auf altbewährte Programme zurückgreifen, um den aktuellen Status Quo aufrechtzuerhalten.

In unserem sogenannten Unterbewusstsein haben wir es mit einer völlig anderen Welt zu tun. Es gibt verschiedene Theorien zum Unterbewusstsein, das etwa 90 bis 95 Prozent unseres Bewusstseins darstellt. Ich hab mich immer gefragt, wenn Einstein herausfand, dass selbst ein genialer Mensch nur 5 Prozent seines Bewusstseins nutzt, was ist dann mit den wesentlichen 95 Prozent? Was ist das in uns und wie können wir es nutzen? Im Unterbewusstsein liegen unzählige Programme, die unser Leben ermöglichen, wie unseren Atem oder unser Herzschlag. Stell dir mal vor, wir müssten uns jeden Atemzug bewusst überlegen. Zum anderen liegen hier die erlernten Programme, die nach einmaligem Lernen durch Automatisation unser Leben wirklich erleichtern. Das sind beispielsweise Autofahren, Herd anmachen und Zähne putzen. Wir legen Programme im Umgang mit Menschen an, die aus früheren Erfahrungen resultieren. Das bedeutet für uns, dass wir unbewusst zum Großteil unseres Lebens in der Vergangenheit leben. Wir reproduzieren unsere alten Erlebnisse und Interpretationen wieder und wieder. Dabei geht es ganz viel um Schmerzvermeidung, dabei ist der Schmerz häufig der Zugang zu unserem Herzen, wo der Sinn unseres Lebens und unser Glück liegen.

Negative Glaubenssätze führen zum emotionalen Chaos

Weg des Herzens - negative GlaubenssätzeDa wir nicht wissen, wie wir auf das Unbewusste zugreifen können, ist das Bewusstmachen von Glaubenssätzen und automatisierten Abläufen schwierig. Diese Glaubenssätze können wirklich destruktiv in unserem Leben wirken. Vor allem, wenn du das Gefühl hast, an einem bestimmten Punkt nicht weiterzukommen und sich die Dynamiken wiederholen. Falls also die inneren Glaubenssätze unseren Herzensweg sabotieren und unser Wachbewusstsein sowieso unserem Herzen nicht zuhören möchte, weil es seinen bekannten Weg gehen will, befinden wir uns im absoluten Chaos. Wir fühlen uns verwirrt, orientierungslos, gereizt, ängstlich und schwach bis hin zum Burnout. Bis zu 80 Prozent unserer Energie können in den Spiralen von negativen Glaubenssätzen versickern. Mein eigener Weg und die Jahrzehnte lange transformative Arbeit mit Menschen, hat mich einiges zu den 95 Prozent Bewusstsein erleben lassen.

Wenn wir negativ oder destruktiv über uns denken, nimmt uns das so stark in Anspruch, dass wir nicht mehr sehen können, um was es gerade wirklich geht. Mir war beispielsweise nie klar, dass einer meiner prägendsten Glaubenssätze „Ich bin nicht genug” war. Als sensibles mitfühlendes Kind wollte ich immer, dass es allen gut geht. Wenn es nicht so war, dachte ich, es liegt an mir. Zusätzlich hatte ich die großen Erfolge meines Vaters vor Augen und wollte natürlich, dass er stolz auf mich ist. Dieser Glaubenssatz ist einer der tiefsten und am weiten verbreitetsten, der uns zu „Erfolgshechlern“ macht. Natürlich bringen wir dabei unseren eigenen Stil in die Sache. Silicon Valley ist voll von Menschen, die wirklich Neues und auch viel Nützliches anstreben. Doch wer von uns hinterfragt und versteht den Motor dahinter? Oft ist der Motor immer besser werden zu müssen, weil das die Information ist, die wir vom Unterbewusstsein bekommen. Und sobald wir es erreichen, zeigt sich eines: Es reicht wieder nicht. Denn wir sind ja nie genug. So rennen wir weiter im Autopilot-Modus, machen immer mehr und mehr, kreieren, kooperieren, networken und brennen aus oder kompensieren mit allem Möglichen, um uns besser zu fühlen.

Destruktive Glaubenssätze dekodieren und ändern

Die gute Nachricht ist: All diese erlernten Programme können wir verändern und so entschlüsseln, dass der neue Glaube den Weg zum Herzen öffnet und uns ganz natürlich „wir selbst“ werden lässt. Der leichteste und schnellste Weg, den ich kennengelernt habe, um Glaubenssätze zu verändern, ist das Bewusstsein in den Alpha-Zustand zu leiten und hier zu verändern. Und wer von uns möchte das nicht? Dann öffnen wir die Tür zur großen Welt des Unterbewusstseins, zu unserem Herzen und zu unserer Wahrheit. Traditionell kennen wir dafür Techniken wie Visualisierung und Meditation. Wir trainieren unser Bewusstsein ganz natürlich tiefer und länger in den entspannten Zuständen von Alpha- und Theta-Wellen zu verweilen. Hier sehen wir uns selbst und Erlebtes in einem völlig neuen Licht. Ich nenne es göttliches Licht. Qualitäten wie Mitgefühl, Akzeptanz, Vergebung, Liebe, Verbundenheit und Leichtigkeit sind ganz leicht zu erreichen. Der Weg zum Herzen ist plötzlich geöffnet und destruktive, blockierende Glaubenssätze sehr klar erkennbar.

Meine geschätzte Lehrerin Marisa Peer hat hierzu eine unglaubliche Methode entwickelt: die Rapid Transformation Therapy. Innerhalb weniger Sessions – sogar teilweise nur in einer – können wir negative Glaubensmuster erkennen, verstehen und verändern. Wenn ich mit Menschen in die Sessions gehe, zeigt sich immer, aber wirklich immer etwas Wundervolles: Jeder von uns ist voller Schönheit und Reichtum. Und sobald der blockierende Code umgeschrieben ist, kann sich diese Schönheit Schritt für Schritt zeigen. Ich erlebe diesen Prozess als sehr sanft und zutiefst menschlich. Dabei lassen wir nicht nur falsche innere Motivationen los, die uns davon abhalten wir selbst zu sein, sondern lassen auch destruktive Verhaltensmuster los. Sei es in der Beziehung zu uns selbst oder zu anderen, zu unserem Körper oder unserer Karriere. Wo auch immer wir uns blockiert fühlen. Ist der tiefliegende Glaubenssatz verändert, wird der neue unmittelbar vom Wachbewusstsein akzeptiert und in die Tat umgesetzt.

Glaube versetzt Berge – und uns

Wie schon das Wort Glaubenssatz sagt, haben wir es tatsächlich mit einem Glauben zu tun. Die Wege zum Unterbewusstsein und die darin liegenden transformativen, manifestierenden, heilenden und hingebenden Kräfte, werden vom Überzeugungsgrad unseres Glaubens beeinflusst. Je überzeugter wir glauben, desto beeindruckender und wirkungsvoller ist der Effekt auf uns. Der entscheidende Parameter auf den das Unterbewusstsein reagiert, ist die Intensität unserer Überzeugung in das, was wir wirklich wollen. Im Glauben steckt eine Grundhaltung des Vertrauens, ein natürliches „Ich verlasse mich auf“, das den Weg zum Herzen öffnet.

Der Prozess des Glaubens öffnet uns über den kleinen, aber sehr vereinnahmenden Teil unseres Bewusstseins, den Intellekt, hinaus. Ich meine damit nicht religiösen Glauben alleine, sondern die Fähigkeit des Menschen, an sich zu glauben. Wir glauben und vertrauen darauf, dass wir jeden Morgen wieder aufwachen, dass wir im nächsten Augenblick atmen können. All die selbstverständlichen Programme, die in uns ablaufen. Wir glauben und vertrauen, dem Piloten, der uns in unsere Lieblingsstadt fliegt. Wir gehen auf die Straße in dem Glauben, dass wir uns frei bewegen können. Wir glauben, dass wir das Glückskind sind, das immer einen Parkplatz bekommt. Aber genauso glauben wir, dass wir nie erster sein können, dass wir nicht lebenswert genug sind, um den Soulmate zu finden. Oder im Gegenteil, dass wir „wissen”, dass es ihn/sie irgendwo gibt.

Unser Herz weiß, was uns glücklich macht

Doch setzen wir den Glauben wirklich für uns ein? Glaube ist überall und das aus gutem Grund. Mit ihm haben wir ein unglaublich kraftvolles und umsetzungsstarkes Instrument zur inneren Transformation im Unterbewusstsein in uns. Die besten Erfolge habe ich gesehen, wenn wir eine tiefe Verbindung zu einer höheren Quelle aufbauen. Die Qualität des Glaubens und die dahinfliegende Kraft erhöhen sich dadurch enorm. In dem Moment, in dem wir glauben, mit Gott, dem Universum oder was auch immer es für dich ist, liebevoll verbunden zu sein, öffnen wir uns für den Schatz, der in unserem Herzen bereitsteht. Endlose, bedingungslose Liebe und Vertrauen. Großzügigkeit, soviel Schönheit, Freiheit, Vielfalt und Weisheit.

Unser Herz weiß genau, was uns glücklich macht. Wenn wir frei sind, kann sich unser authentisches Potential ganz selbstverständlich entwickeln. Jeder von uns trägt diesen inneren Schatz, der als wahres Selbst erkannt, respektiert und akzeptiert werden möchte. Das Ergebnis: Wir fühlen uns ausgeglichen, verbunden mit unseren Werten, sind erfolgreich und erfüllt und leben wunderbare liebevolle Beziehungen. Klingt das gut?

Hier ist deine Lösung: Starte heute mit dieser uralten Technik der Visualisierung, downloade die Datei und höre sie täglich an. Dabei entdeckst du ganz natürlich den Weg zu deinem Herzen. Wenn du Unterstützung auf deinem Weg haben möchtest, bin ich gerne für dich da. Entweder mit Einzelprogrammen oder einem Meet-up in Berlin, um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Pooja S. Lankers ist Happiness Entrepreneurin, Transformational Coach/ Mentor, Lifestyle Pro, Autor und ‘People Lover’. Nach ihren ersten Gründungen in den 90’er Jahren, erweiterte sie ihre Vision. Heute unterstützte sie Menschen – insbesondere Entrepreneure – ein zufriedenes, gesundes und erfolgreiches Leben zu führen, indem sie ihr wahres Potential entfalten. 

Mehr über Pooja erfährst du hier: www.pooja-lankers.com

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    • Dein Einkaufswagen ist noch leer.